Erinnerungspolitische Thementage Potsdam

08. Juni - 15. Juni - 12. August - 24. September

Verdrängen, vergessen, verschweigen – oder reflektieren, erinnern und mahnen. So unterschiedlich kann der Umgang mit Geschichte sein.


Auseinandersetzungen mit der Geschichte sind auch immer Spiegelbild gesellschaftlicher Diskurse. Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik sind mitunter Ausdruck sowie Instrumente zu Durchsetzung bestimmter Geschichtsbilder. Diese kann man auch dazu verwenden, die Zukunft auf eine oder andere Weise zu bestimmen. Oder wie es Schriftsteller George Orwell treffend auf den Punkt brachte: "Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft: Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit."


Gesellschaftliche Spannungen und Konflikte lassen sich oft auch beim Umgang mit Geschichte ableiten. Hier in Deutschland und überall auf der Welt. Genau diese sehr verschiedenen Umgänge mit der Geschichte wollen wir uns thematisieren und ihre Rollen in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Kontroversen genauer anschauen.


Wir fangen am Mittwoch 08. Juni mit dem Thema Kriegsschuld Deutschlands in Griechenland an und setzen es am Mittwoch 15. Juni (jeweils um 18 Uhr) mit Berichten und Diskussion über erinnerungspolitische Kämpfe in Spanien fort.


Am 12. August liegt unser Fokus etwas "näher dran" d.H. auf Uni-Kampus Griebnitzsee gleich in unserer Nachbarschaft.


Weiter geht es im September mit zwei spannenden Touren in der Stadt Luckenwalde, und im Oktober mit Ausstellung und Diskussion über berüchtigte Garnisonskirche in Potsdamle weitere Informationen und Details zu diesen Veranstaltungenwerden rechtzeitig auf unserer Webseite und in sozialen Medien veröffentlicht.0